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  • Nützliche und Effektive Mikroorganismen
    werden sind Wachstum und Entwicklung der Frucht stark von der Natur der Mikroflora des Bodens besonders von jener in Wurzelnähe Rhizos phäre abhängig Daher wird es schwierig sein die Grenzen der konventionellen Landwirtschaft ohne die Kontrolle der im Boden lebenden Mikroorganismen zu überwinden Dieser besondere Lehrsatz wird weiterhin dadurch verstärkt daß jedes einzelne Lebewesen der Erde und seine Umgebung durch Mikroorganismen unterstützt wird Die meisten biologischen Aktivitäten werden durch den Zustand dieser unsichtbaren kleinsten Lebewesen beeinflußt Um die Nahrungsmittelproduktion bedeutend zu steigern ist es daher von grundlegender Wichtigkeit Fruchtsorten mit verbesserten genetischen Voraussetzungen zB größeres Ertragspotential höhere Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten höherer Nährstoffgehalt und besserer Anpassung an die vorhandenen Umweltbedingungen besonders unter Streßbedingungen zB geringer Niederschlag hohe Temperaturen Nährstoffmangel aggressives Unkraut zu entwickeln Eine niedrige Effizienz der landwirtschaftlichen Produktion läßt auf eine schlechte Koordination der Energieumwandlung schließen die ihrerseits wieder durch pflanzenphysiologische Faktoren die Umgebung und andere biologische Faktoren einschließlich der Bodenorganismen beeinflußt wird Die Mikroflora des Bodens und der Rhizosphäre kann das Wachstum der Pflanzen steigern und ihre Widerstandskraft gegen Krankheiten und Parasiten durch das Produzieren von bioaktiven Substanzen erhöhen Diese Mikroorganismen bilden die Wachstumsumgebung der Pflanzen und haben in erster Linie Auswirkungen auf Boden und Fruchtqualität Daher gibt es ein wachsendes Einverständnis daß es möglich ist höchst wirtschaftliche Fruchterträge von hoher Qualität und ohne den Einsatz von chemischem Dünger und Pestiziden zu erreichen Bis jetzt war das mit den Methoden der konventionellen Landwirtschaft sehr unwahrscheinlich Es ist jedenfalls wichtig zu erkennen daß der beste Boden und die besten Anbaumethoden zur Erreichung einer vertretbaren Landwirtschaft auch die Zahl das Wachstum und die Aktivität der nützlichen Mikroorganismen fördert und daher das Wachstum die Erträge und die Qualität der Frucht steigern kann Zusammengefaßt ist also die Bodenqualität die wichtigste Grundlage für eine besser vertretbare Landwirtschaft Kontrolle der Bodenflora Richtlinien und Strategien ð INHALT è Richtlinien des nützlichen Ökosystems und die Anwendung von nützlichen und effektiven Mikroorganismen ð INHALT Der Mißbrauch und übermäßige Gebrauch von chemischen Düngemitteln und Pestiziden haben die Umwelt oft gegenteilig beeinflußt und daher viele Probleme verursacht die zusammenhängen mit a Nahrungssicherheit und qualität und b menschlicher und tierischer Gesundheit Darüber hat sich bei vielen Verbrauchern und Naturschützern ein wachsendes Interesse für natürliche und organische Landwirtschaft und mögliche Alternativen zur konventionellen Landwirtschaft entwickelt Landwirtschaftliche Systeme die mit der Natur in Einklang stehen erfahren nun in entwickelten und nichtentwickelten Ländern große Aufmerksamkeit Es wurden eine Anzahl Bücher und Zeitschriften veröffentlicht die viele Gesichtspunkte der natürlichen Landwirtschaft abhandeln Neue Konzepte wie alternative Landwirtschaft vertretbare Landwirtschaft Bodenqualität integriertes Seuchenmanagement integriertes Nährstoffmanagement und eben nützliche Mikroorganismen werden durch die landwirtschaftliche Forschung erprobt Obwohl diese Konzepte und die damit verbundenen Methoden erfüllbare Versprechen bieten haben sie doch ihre Grenzen Zum Beispiel liegen die hauptsächlichen Grenzen der Impfung mit Mikroorganismen in der Wiederholbarkeit und dem Mangel an beständigen Ergebnissen Unglücklicherweise wurden einige der mikrobiellen Kulturen von ihren Anbietern als wirkungsvoll für die Kontrolle eines weiten Bereiches von Pflanzenkrankheiten beworben obwohl sie nur unter ganz speziellen Bedingungen und nur bei speziellen Pathogenen effektiv wirkten Einige Lieferanten deuteten an daß ihr besonderes mikrobielles Serum mit einem Pestizid verwandt wäre das die gemeinen Bodenorganismen unterdrückt während es das Wachstum eines nützlichen Mikroorganismus steigert Es wurden viele Möglichkeiten dieser Impfungen mit Einzelkultur Mikroben sehr übertrieben und sie wurden nicht unter Feldbedingungen auf ihre Effektivität überprüft Man könnte spekulieren daß wenn alle am Markt verfügbaren mikrobiellen Kulturen und Impfungen zur gleichen Zeit ausgebracht würden irgendein Erfolg und Stabilität zu erzielen wäre und zwar aufgrund der dann eintretenden Artenvielfalt die mit gemischten Kulturen in Verbindung gebracht wird Während dies ein hypothetisches Beispiel ist bleibt die Tatsache bestehen daß die Wahrscheinlichkeit der Kontrolle der Bodenflora durch die Einbringung von gemischten Kulturen oder miteinander arbeitenden Mikroorganismen höher ist als durch die Ausbringung einzelner reiner Kulturen Der Gebrauch gemischter Kul turen wurde in dieser Hinsicht kritisiert weil es schwierig ist schlüssig zu demonstrieren welche Mikroorganismen für welche der beobachteten Effekte verantwortlich sind wie die vorgestellten Mikroorganismen mit den einheimischen zusammenarbeiten und wie diese neue Zusammensetzung auf die Boden Pflanzenumgebung wirkt Daher hat der Gebrauch gemischter Kulturen von nützlichen Mikroorganismen als Bodenimpfung zur Steigerung von Wachstum Gesundheit Ertrag und Fruchtqualität noch keine weitverbreitete Anerkennung bei der landwirtschaftlichen Forschung gefunden weil der schlüssige wissenschaftliche Beweis oft fehlt Der Gebrauch gemischter Kulturen von nützlichen Mikroorganismen als Bodenimpfung beruht auf den Prinzipien des natürlichen Ökosystems die durch seine Bestandteile gestützt werden d h auf hohe Qualität und Quantität ihrer Bewohner und spezifische Parameter wie zB je größer die Vielfalt und Menge der Einwohner desto größer ist ihre Zusammenarbeit und desto stabiler das Ökosystem Die Methode der gemischten Kulturen ist nur ein Fortschritt in der Leistung diese Prinzipien in natürliche Systeme wie zB landwirtschaftliche Böden weiterzugeben und das Gleichgewicht der Mikroorganismen zum Vorteil der Steigerung von Pflanzenwachstum Pflanzenproduktion und Pflanzenschutz zu verschieben Es ist wichtig zu erkennen daß Böden abhängig von ihrem Typ und der Zahl der Mikroorganismen sehr unterschiedlich sein können Die Mikroorganismen können für Pflanzen beides sein nützlich und schädlich und oft ist das Überwiegen einer einzelnen Art abhängig von den Kultur und Bearbeitungsmaßnahmen die durchgeführt werden Es sollte ebenfalls betont werden daß die höchst fruchtbaren und produktiven Böden einen hohen Anteil an organischem Material und generell Populationen von höchst verschiedenen Mikroorganismen zB verschiedene Arten und genetische Andersartigkeit enthalten Solche Böden haben normalerweise ein weites Verhältnis von nützlichen zu schädlichen Mikroorganismen è Kontrolle der Bodenflora für optimale Pflanzenproduktion und deren Schutz ð INHALT Die Idee die Bodenmikroflora durch den Gebrauch von Impfungen organischen Beigaben Kultur und Bearbeitungsmethoden für eine optimale Pflanzenproduktion und deren Schutz zu kontrollieren und zu manipulieren ist nicht neu Seit fast einem Jahrhundert wissen Mikrobiologen daß organischer Abfall Pflanzenrückstände Gründünger und Abfall aus Privathaushalten roh und kompostiert ihre eigenen verschiedenen Populationen von Mikroorganismen mit oft breiten physikalischen Fähigkeiten enthalten Es ist ebenfalls bekannt daß wenn solche organischen Abfälle und Rückstände den Böden beigegeben werden viele der eingebrachten Mikroorganismen als biologisch wirkende Kräfte und durch ihre gemeinsamen oder entgegengesetzten Aktivitäten als Kontrolle oder Unterdrückung von im Boden entstandenen Pflanzenpathogenen arbeiten können Während dies die theoretische Basis zur Kontrolle der Bodenmikroflora ist waren in der Praxis die Resultate unvorhersehbar und uneinheitlich und die Rolle spezifischer Mikroorganismen wurde nicht zufriedenstellend beschrieben Seit vielen Jahren haben Mikrobiologen versucht nützliche Mikroorganismen für den Gebrauch von Bodenimpfungen zu nutzen um die schädlichen Effekte photopathogener Organismen einschließlich Bakterien Pilze und Nematoden zu überwinden Diese Versuche wurden normalerweise mit einzelnen Beigaben von reinen Kulturen von Mikroorganismen durchgeführt und waren aus mehreren Gründen nicht erfolgreich Erstens ist es notwendig das individuelle Wachstum und die individuelle Lebensstrategie jedes einzelnen nützlichen Mikroorganismus einschließlich seiner Ansprüche an Nährstoffe und Umwelt vollständig zu verstehen Zweitens mußten wir ihre ökologischen Beziehungen und Wechselwirkungen mit anderen Mikroorganismen einschließlich ihrer Fähigkeit in gemischten Kulturen vor und nach der Impfung zu überleben verstehen Es gibt andere Probleme und Zwänge die große Hindernisse bei der Kontrolle landwirtschaftlicher Böden waren An erster Stelle die große Arten und Typenzahl der Mikroorganismen die jederzeit präsent sind der große Bereich ihrer physikalischen Fähigkeiten und die dramatischen Änderungen in ihren Populationen die durch menschliche Kultur und Bearbeitungsweise innerhalb eines bestimmten landwirtschaftlichen Systems eintreten können Die Vielfalt der gesamten Bodenmikroflora hängt von der Natur der Umgebung und den Faktoren die Wachstum und Aktivität jedes einzelnen Organismus beeinflussen einschließlich Temperatur Licht Belüftung Nährstoffe organische Stoffe PH Wert und Wasser ab Während es viele Mikroorganismen gibt die diesen Faktoren oder einer Kombination von ihnen gut entsprechen tun dies einige nicht Mikrobiologen haben bis jetzt erst einige wenige Mikroorganismen studiert die in den meisten landwirtschaftlichen Böden leben hauptsächlich weil man nicht weiß wie man sie kultivieren kann wir wissen zB sehr wenig über ihr Wachstum ihren Bedarf an Nährstoffen und ihre ökologischen Bedingungen Die Faktoren Vielseitigkeit und Population haben Wissenschaftler dazu gebracht statt die Forschung weiterzuführen zunächst Kontrollstrategien zu entwickeln Viele glauben daß wenn nützliche Mikroorganismen kultiviert und in Böden eingeimpft werden ihre Zahl gegenüber den einheimischen Bodenbewohnern relativ klein ist und sie von ihnen schnell überwältigt werden Folgerichtig würden viele argumentieren daß wenn die Gabe von nützlichen Mikroorganismen unter begrenzten Bedingungen erfolgreich ist zB im Labor es eigentlich unmöglich ist die gleichen Erfolge unter Feldbedingungen zu erzielen Dieses Denken existiert heute noch Es ist bemerkenswert daß die meisten der in jedem Boden vorkommenden Mikroorganismen harmlos für Pflanzen sind außer einigen wenigen die als Pflanzenpathogene oder mögliche Pathogene wirken Schädliche Mikroorganismen werden vorherrschend sein wenn die Bedingungen für ihr Wachstum ihre Aktivität und Vermehrung gut sind Unter solchen Bedingungen vermehren sich diese schädlichen Mikroorganismen sodaß es zu verheerenden Effekten an der Frucht kommt Ändern sich diese Bedingungen schrumpft die Pathogen Population genauso schnell wieder auf ihr normales Maß Konventionelle landwirtschaftliche Methoden mit der Tendenz immer dieselbe Frucht anzubauen benötigen einen hohen Einsatz von chemischen Düngemitteln und Pestiziden Dies steigert jedoch gleichzeitig die Wahrscheinlichkeit daß schädliche Krankheiten verursachende Pflanzenpathogene in den Böden die Oberhand gewinnen Konventionelle Landwirtschaft auf der Basis von Chemie ist dem Behandeln von Symptomen nicht unähnlich Beispiele hierfür sind das Ausbringen von Dünger wenn die Pflanzen Nährstoffmangel zeigen und der Einsatz von Pestiziden sobald die Frucht von Krankheiten oder Insekten befallen wird In Hinblick auf die Kontrolle der Mikroorganismen meinen manche Wissenschaftler daß die Einbringung nützlicher Mikroorganismen einer symptomatischen Methode folgen sollte Dem stimmen wir nicht zu Die aktuellen Bodenbedingungen die zu irgendeinem Zeitpunkt ausschlaggebend sind könnten für das Wachstum und die Entwicklung von im Labor kultivierten nützlichen Mikroorganismen höchst unvorteilhaft sein Um ihren Einsatz zu fördern kann es erforderlich sein daß der Landwirt Änderungen seiner Kultur und Bearbeitungsmethoden durchführt um Bedingungen zu erzielen die a das Wachstum und Überleben der einge impften Mikroorganis men erlauben und b das Wachstum und die Aktivität der Pflanzenpa thogene unterdrückt An dieser Stelle ist ein Beispiel nötig das zeigt wie wichtig die Kontrolle der Bodenmikroflora ist und wie bestimmte Kultur und Bearbeitungsmethoden diese Kontrolle erleichtern Gemüsezüchtungen werden oft nach ihrer Möglichkeit ausgewählt innerhalb eines großen Temperaturbereiches zu gedeihen und zu produzieren Bei kühlen Temperaturen gibt es im allgemeinen wenig Parasiten und Krankheitsprobleme Sobald jedoch heißes Wetter einsetzt steigt die Gefährdung durch Krankheiten und Insekten sodaß es schwierig ist ohne den Einsatz von Pestiziden akzeptable Erträge zu erzielen Mit höheren Temperaturen steigern sich die mikrobiellen Populationen und bestimmte Pflanzenpathogene wie Fusarien die zu den am häufigsten vorkommenden fäulniserregenden Pilzen im Boden zählen Ihre Häufigkeit und zerstörende Aktivität kann größtenteils durch die Anwendung reduzierter Bearbeitungsmethoden und durch Schattierung des Bodens bei heißem Wetter minimiert werden Eine andere Möglichkeit ist die Impfung des Bodens mit nützlichen Pathogenen entgegen wirkenden antibiotikaproduzierenden Mikroorganismen zB Aktino myzeten und bestimmten Pilzen è Verwendung von nützlichen und effektiven Mikroorganismen ð INHALT ð Eine neue Dimension für eine vertretbare Landwirtschaft und Umwelt ð INHALT Viele Mikrobiologen glauben daß die Zahl der im Boden lebenden Mikroorganismen durch die Beigabe von organischem Material gesteigert werden kann Dies ist im allgemeinen richtig da die meisten Bodenorganismen heterotroph sind d h sie benötigen komplexe organische Moleküle von Kohlenstoff und Stickstoff für ihren Stoffwechsel und ihre Biosynthese Ob das normale Einbringen von organischen Abfällen und Rückständen die Zahl der nützlichen Mikroorganismen in kurzer Zeit steigert ist fraglich Wir wissen jedoch daß die hohe Einbringung an organischem Material wie Seegras Fischmehl und Chitin aus zerstoßenen Krabbenpanzern nicht nur hilft das Gleichgewicht der Mikronährstoffe zu halten sondern auch die Population von nützlichen antibiotikaproduzierenden Aktinomyzeten steigert Dies kann den Boden in relativ kurzer Zeit in einen krankheitsunterdrückenden Zustand umformen Die Wahrscheinlichkeit daß ein bestimmter nützlicher Mikroorganismus auch durch organische oder natürliche Landwirtschaft die Vorherrschaft erreicht hängt vom Ökosystem und den Umgebungsbedingungen ab Es kann mehrere Jahrhunderte dauern bis verschiedene Arten höherer und niedriger Pflanzen zusammenarbeiten und ein feststellbares stabiles Ökosystem entwickeln Sogar wenn die Population eines bestimmten Mikroorganismus durch Kultur und Bearbeitungsmethoden gesteigert wird ist sein Nutzen für die Pflanzen fraglich Daher ist es nahezu unmöglich vorauszusagen ob ein nützlicher Mikroorganismus unter landwirtschaftlichen Bedingungen die Vorherrschaft erreichen wird Weiterhin ist es sehr unwahrscheinlich daß sich die Population der nützlichen anaeroben Mikroorganismen die normalerweise nur einen geringen Teil der Mikroflora ausmachen unter landwirtschaftlichen Bedingungen bedeutend steigern ließe Daher ist die Notwendigkeit klar Methoden zur Isolierung und Auswahl verschiedener Mikroorganismen auf ihre nützlichen Effekte zu finden Das höchste Ziel ist es Mikroorganismen auszuwählen die physiologisch und ökologisch miteinander arbeiten und die als gemischte Kulturen in Böden eingebracht werden können wo sie ihre nützlichen Wirkungen entfalten ð Prinzipien und grundsätzliche Vereinbarungen ð INHALT Mikroorganismen werden in der Landwirtschaft für verschiedene Zwecke eingesetzt als wichtige Bestandteile von organischen Beigaben und Kompost als Leguminosen zur biologischen Fixierung von Stickstoff als Unterdrücker von Insekten und Pflanzenkrankheiten um Fruchtqualität und ertrag zu sichern und zur Verminderung des Arbeitsaufwandes Sie sind alle nahe miteinander verwandt Eine wichtige Feststellung bei der Anwendung von nützlichen Mikroorganismen in Böden sind ihre synergetischen Wirkungen Dies ist schwierig zu erreichen wenn diese Mikroorganismen angewendet werden um bestimmte Symptome zu therapieren wie im Fall von chemischen Düngemitteln und Pestiziden Wenn Kulturen nützlicher Mikroorganismen nach der Impfung im Boden effektiv wirken sollen ist es wichtig daß ihre Anfangspopulation auf einem bestimmten kritischen Niveau ist Das hilft sicherzustellen daß die Menge der bioaktiven Substanzen die von ihnen produziert werden ausreichend ist um die erwünschten Wirkungen zu erzielen Wenn diese Bedingungen nicht stimmen wird die Impfung mit Mikroorganismen so nützlich sie auch sein mögen wenig oder gar keinen Erfolg haben Zur Zeit gibt es keine chemischen Tests die die Wahrscheinlichkeit eines einzelnen Bodenmikroorganismus die gewünschte Wirkung zu erzielen messen können Die erfolgversprechendste Methode ist es den Boden mit einer gemischten Kultur zu impfen und mit einer großen Vielseitigkeit des Serums die Wahrscheinlichkeit der Annahme der Umwelt und Ökologiebedingungen zu erhöhen Die Impfung der Böden mit nützlichen Mikroorganismen kann helfen Struktur und Zustand des natürlichen Ökosystems festzustellen Je höher die Zahl der kultivierten Pflanzenarten und je komplexer der chemische Zustand der Biomasse desto höher die Vielfalt der Bodenmikroflora und ihrer Typen Zahl und Aktivitäten Die Einbringung vieler verschiedener organischer Stoffe hilft ebenfalls die Vielfalt der Mikroben zu steigern Der Grund dafür ist daß jedes einzelne organische Material seine ihm eigenen einzigartigen Mikroorganismen besitzt die den Boden nach dem Einbringen mindestens für eine begrenzte Zeitspanne zur Verfügung stehen Klassifizierung der Böden nach ihrem mikrobiologischen Leben ð INHALT Die meisten Böden sind nach ihren chemischen und physikalischen Eigenschaften klassifiziert es wurde wenig getan um sie nach den in ihnen lebenden Mikroorganismen einzuteilen Der Grund dafür ist daß ihre chemischen und physikalischen Eigenschaften besser definiert sind als ihre mikrobiellen Eigenschaften Geprüfte Bodenqualität ist normalerweise gekennzeichnet durch gesteigerte Durch lässigkeit Belüftung Masse und organischem Gehalt und bei niedriger Massendichte Zusammensetzung Erosion und Oberfläche Während dies wichtige Indikatoren für die mögliche Bodenproduktivität sind müssen wir den biologischen Eigenschaften obwohl kaum bekannt aufgrund ihrer wichtigen Beziehungen zur Pflanzenproduktion pflanzlicher und tierischer Gesundheit Umweltqualität Nahrungssicherheit und qualität mehr Aufmerksamkeit widmen Um die verfügbaren und vorhersehbaren biologisch ökologischen Indikatoren der Bodenqualität festzustellen und zu zählen ist Forschung nötig Mögliche Indikatoren könnten die Zahl und Zusammensetzung der verschiedenen Arten und Typen der nützlichen Mikroorganismen sein und genauso Insekten und Tiere Die Grundlage ist hier nicht die Böden zur Klassifizierung der Mikroorganismen zu studieren sondern den Landwirten die Kontrolle über die Mikroorganismen zu ermöglichen um Wachstum Ertrag Fruchtbarkeit und Produktivität der Böden zu sichern Das nächste Ziel ist es den Bedarf an chemischen Düngemitteln und Pestiziden zu reduzieren è Aufgaben der Mikroorganismen Fäulnis Fermentation und Synthese ð INHALT Bodenmikroorganismen können in zerlegende und in synthetische Mikroorganismen eingeteilt werden Die Zerlegenden werden unterteilt in Gruppen die oxydativ und fermentativ zerlegen Die Gruppe der Fermentativen ist weiter unterteilt in nützliche Fermentation Fermentation genannt und schädliche Fermentation Fäulnis genannt Die synthetischen Mikroorganismen können in Gruppen unterteilt werden je nachdem ob sie fähig sind atmosphärischen Stickstoff in Aminosäuren und oder Kohlendioxyd durch Photo synthese in einfache organische Moleküle umzuwandeln Fermentation ist ein anaerober Prozeß in dem die diesen Prozeß beherrschenden Mikroorganismen zB Hefen komplexe organische Moleküle zB Kohlehydrate in einfache organische Bestandteile zerlegen die oft direkt von Pflanzen aufgenommen werden können Bei der Fermentation entsteht wenig Energie verglichen mit der aeroben Zerlegung desselben Substrates durch die selbe Gruppe von Mikroorganismen Aerobe Zerlegung führt zur vollständigen Oxydation eines Substrates und dem Freiwerden großer Mengen von Energie Gas und Hitze mit den Endprodukten Kohlendioxyd und Wasser Fäulnis ist der Prozeß bei dem die den Prozeß beherrschenden heterotrophen Mikroorganismen Proteine anaerob zerlegen es kommt zu schlecht riechenden und unvollständig oxydierten Stoffwechselprodukten z B Ammoniak Merkaptane die oft giftig für Pflanzen und Tiere sind Der Ausdruck â žSynthesis wie er hier gebraucht wird bezieht sich auf die biosynthetische Fähigkeit bestimmter Mikroorganismen Stoffwechselener gie durch das Festhalten atmosphärischen Stickstoffs und oder Kohlendioxyds zu gewinnen In diesem Zusammenhang bezeichnen wir sie als â žsynthetische Mikroorganismen und wenn sie ein vorherrschender Teil der Bodenmikroflora werden wird der Boden als â žsynthetischer Boden bezeichnet Stickstoffhaltende Mikroorganismen sind höchst verschieden von â žfreilebenden autotrophen Bakterien der Art Azotobacter zu symbiotischen heterotrophen Bakterien der Gattung Rhizobium und Blau Grün Algen mittlerweile hauptsächlich als Blau Grün Bakterien klassifiziert die alle anaerob arbeiten Photosynthetische Mikroorganismen halten atmosphärisches Kohlendioxyd in der gleichen Art und Weise wie Grünpflanzen Sie sind ebenfalls sehr verschieden von Blau Grün Algen und Grünalgen die Photosynthese aerob durchführen bis zu Photosynthesebakterien die eine unvollständige Photosynthese anaerob durchführen è Beziehungen zwischen Fäulnis Fermentation und Synthese ð INHALT Die Prozesse der Fäulnis Fermentation und Synthese erfolgen gleichzeitig entsprecxend dem Vorkommen und der Zahl der im Boden vorkommenden Mikroorganismen Die Auswirkung auf die Komponenten der Bodenqualität und der damit verbundenen Bodeneigenschaften werden vom vorherrschenden Prozeß bestimmt Die Produktion von organischen Substanzen durch Mikroorganismen wird durch die Zufuhr von positiven Ionen bestimmt während Zerlegung dazu dient diese positiven Ionen freizugeben Wasserstoffionen spielen eine Schlüsselrolle in diesem Prozeß Ein Problem taucht auf wenn Wasserstoffionen sich nicht wieder mit Sauerstoff zu Wasser verbinden sondern dazu gebraucht werden Schwefelsäure Ammoniak Merkaptane und andere Fäulnissubstanzen zu produzieren von denen die meisten für Pflanzen giftig sind und schlecht riechen Wenn ein Boden in der Lage ist die überschüssigen Wasserstoffionen während Perioden von Sauerstoffabschluß zu absorbieren und wenn synthetische Bakterien vorhanden sind werden sie diese Fäulnissubstanzen nutzen und nützliches Substrat aus ihnen produzieren das hilft einen gesunden und produktiven Boden zu erhalten Die Photosynthesebakterien die eine unvollständige an aerobe Photosynthese durchführen

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  • HANDBUCH
    Bakterien sind unabhängige sich selbst erhaltende Mikroorganismen Diese Bakterien bauen nützliche Substanzen aus Sekreten von Wurzeln organischem Material und oder schädlichen Gasen Wasserstoffsulfid auf indem sie Sonnenlicht und Bodenwärme als Energiequellen nützen Die brauchbaren Substanzen enthalten Aminosäuren Nukleinsäuren bioaktive Substanzen und Zuckerarten welche alle Wachstum und Entwicklung der Pflanzen fördern Die Stoffwechselprodukte Metaboliten werden direkt von den Pflanzen absorbiert und wirken als Bakterien vermehrende Substrate Auf diese Weise steigern Photosynthese Bakterien im Boden die Zahl der anderen wirksamen Mikroorganismen So vermehren sich z B VA vesicular arbusculare Mycorrhizae im Rhizom dank der Verfügbarkeit von Stickstoffbestandteilen Aminosäuren die als Sekretionssubstrate von Photosynthese Bakterien entstehen VA Mycorrhizae verstärken die Löslichkeit von Phosphaten im Boden und machen dadurch Phosphor für die Pflanzen verfügbar VA Mycorrhizae können mit Azotobakter das sind Stickstoff bindende Bakterien zusammen existieren und somit die Bindefähigkeit von Stickstoff bei den Leguminosen steigern 2 MiIchsäure Bakterien Milchsäure Bakterien produzieren Milchsäure aus Zuckern und anderen Kohlehydraten die von Photosynthese Bakterien und Hefen hergestellt werden Nahrungsmittel und Getränke wie Joghurt und milchsauer eingelegte Gemüse wurden seit langem unter Verwendung von Milchsäure Bakterien hergestellt Milchsäure wirkt jedoch als starker Sterilisator Sie unterdrückt schädliche Mikroorganismen und fördert eine schnelle Zersetzung von organischem Material Außerdem verstärken die Milchsäure Bakterien den schnellen Abbau von organischem Material wie z B Lignin und Zellulose und vergären diese Materialien ohne schädlichen Einfluß der durch unkompostiertes organisches Material entstehen würde Milchsäure Bakterien haben die Fähigkeit die Vermehrung von Fusarium zu unterdrükken einem schädlichen Mikroorganismus durch den bei fortgesetztem Anbau Krankheitsprobleme auftreten Allgemein gesagt schwächen Fusarium Vorkommen die Pflanzen wodurch Krankheiten gefördert werden und dadurch die schädlichen Nematoden auftreten Die Nematoden gehen allmählich zurück wenn Milchsäure Bakterien die Ausbreitung und Tätigkeit von Fusarium unterdrücken 3 Hefen Hefen synthetisieren antimikrobielle und für das Pflanzenwachstum nützliche Substanzen aus Aminosäuren und Zuckern die von Photosynthese Bakterien organischem Material und Pflanzenwurzeln abgesondert werden Bioaktive von Hefen produzierte Substanzen wie Hormone und Enzyme aktivieren die Zell und Wurzelteilung Ihre Absonderungen sind nützliche Substrate für aktive Mikroorganismen wie Milchsäure Bakterien und Aktinomyzeten 4 Aktinomyzeten Aktinomyzeten deren Struktur zwischen der von Bakterien und Pilzen liegt produzieren Substanzen aus Aminosäuren die von Photosynthese Bakterien und organischem Material abgesondert werden Diese antimikrobischen Stoffe unterdrücken schädliche Pilze und Bakterien Aktinomyzeten können mit Photosynthese Bakterien zusammen leben So verbessern beide Arten die Qualität des Bodens indem sie die antimikrobielle Aktivität des Bodens steigern 5 Ferment aktive Pilze Ferment aktive Pilzarten wie Aspergillus und Penizillium lassen organisches Material schnell zerfallen wobei Alkohol Ester und antimikrobische Stoffe entstehen Diese unterdrücken Gerüche und verhindern das Auftreten von schädlichen Insekten und Ungeziefer Jede Spezies der effektiven Mikroorganismen also Photosynthese Bakterien MiIchsäure Bakterien Hefen Aktinomyzeten und ferment aktive Pilze hat ihre eigene wichtige Funktion Die Photosynthese Bakterien sind jedoch Dreh und Angelpunkt der EM Aktivität Photosynthese Bakterien unterstützen die Aktivität anderer Mikroorganismen Andererseits verwerten sie von anderen Mikroorganismen produzierte Substanzen Dieses Phänomen wird als Koexistenz und Koprosperität bezeichnet Wenn die EM sich im Boden als Gemeinschaft vermehren vermehren sich auch die angestammten wichtigen Mikroorganismen Auf diese Weise wird das Mikrobenleben reich und die mikrobiellen Ökosysteme im Boden kommen ins Gleichgewicht wobei spezifische Mikroorganismen besonders die schädlichen sich nicht vermehren So werden aus dem Boden stammende Krankheiten unterdrückt Pflanzenwurzeln sondern Stoffe wie Kohlehydrate Amino und organische Säuren und aktive Enzyme ab Die effektiven Mikroorganismen nutzen diese Sekrete für ihr Wachstum Während dieses Prozesses sezernieren sie ebenfalls für Pflanzen verfügbare Amino und Nukleinsäuren außerdem eine Vielzahl von Vitaminen und Hormonen Zudem leben in solchen Böden effektive Mikroorganismen im Wurzelbereich Rhizosphäre mit Pflanzen zusammen Symbiose Aus diesem Grund gedeihen Pflanzen in solchen Böden in denen effektive Mikroorganismen dominieren außergewöhnlich gut 3 0 ANWENDUNG VON EM 1 ð INHALT Grundsätzlich kann EM in vierfacher Weise angewendet werden nämlich als EM 1 Vorratslösung als EM Bokashi als EM 5 Lösung und als EM Fermentpflanzenextrakt 3 1 EM 1 Vorrratslösung ð INHALT EM 1 Vorratslösung kann angewendet werden über die Bodenbewässerung Gießkanne Sprenger oder Bewässerungssystem und durch Besprühen der Pflanzen durch Spritzen oder Gießkanne 3 2 EM Bokashi mit EM fermentiertes organisches Material ð INHALT Bokashi ist japanisch und bedeutet fermentiertes organisches Material Es wird hergestellt durch Fermentieren von organischem Material z B Reiskleie Ölkuchen Fischmehl usw mit EM Bokashi ist normalerweise Pulver oder Granulat Es wurde von japanischen Bauern traditionell zur Bodenverbesserung verwendet um die Vielfalt des Mikrobenlebens zu steigern und die Pflanzen zu ernähren Bokashi wurde durch Vergären von organischem Material hergestellt unter Zugabe von Wald oder Gebirgserden die unterschiedliche Mikroorganismen enthalten EM Bokashi ist jedoch fermentiertes organisches Material dem anstelle von Wald oder Gebirgserde EM zugegeben wurde Bokashi ist so ein wichtiger Zusatz zur Steigerung des effektiven Bodenlebens Einzelheiten über die Herstellung von EM Bokashi siehe unten 3 3 EM 5 mit EM fermentierte Lösungen ð INHALT EM 5 ist eine Fermentmisehung aus Essig Spiritus Alkohol Melasse und EM 1 Es wird als Pflanzenspritzmittel verwendet um Krankheiten zu unterdrücken und Schädlinge fernzuhalten Einzelheiten siehe unten 3 4 EM fermentierter PfIanzenextrakt EM F P E ð INHALT EM F P E ist eine Mischung aus frischen Unkräutern die mit Melasse und EM 1 fermentiert sind Die Hauptwirkung liegt in der Versorgung der Pflanze mit Nährstoffen und in der Unterdrückung von Krankheiten und Schädlingen 4 0 EM 1 VORRATSLÖSUNG ð INHALT Das originale EM 1 ist eine gelbbraune Flüssigkeit von angenehmem Geruch und süßsaurem Geschmack Der pH Wert von EM 1 sollte unter 3 5 liegen Wenn der Geruch schlecht oder faulig ist oder der pH Wert über 4 0 liegt ist EM 1 schlecht geworden und sollte nicht mehr verwendet werden 4 1 Die Verwendung der EM 1 Vorratslösung ð INHALT Das originale EM 1 ruht Es muß aktiviert werden durch Zusatz von Wasser und Nahrung Dies geschieht durch Hinzufügung von Wasser und Melasse Man verwendet für Pflanzen eine verdünnte Lösung von 0 1 1 Liter 1000 ccm Wasser 1 ccm EM 1 1 ccm Melasse oder 1 gr von irgendeinem Zucker Diese Lösung wird 2 24 Stunden stehengelassen und dann auf Pflanzen auf Böden oder organisches Material ausgebracht 5 0 BOKASHI ð INHALT Bokashi entspricht Kompost aber es wird durch das Fermentieren von organischem Material mit EM hergestellt Es kann 3 14 Tage nach der Fermentierung gebraucht werden Bokashi kann verwendet werden auch wenn das organische Material noch nicht zersetzt ist wie im Kompost Wenn Bokashi für den Boden verwendet wird kann organisches Material zugefügt werden das zur Erbrütung von effektiven Mikroorganismen im Boden dient und ebenso Nahrung für die Pflanzen darstellt 5 1 Aerobes und Anaerobes Bokashi ð INHALT Bokashi wird als aerobes und anaerobes Bokashi bezeichnet entsprechend dem Herstellungsprozeß Die Vor und Nachteile sind folgende Aerobes Bokashi Vorteil Kann in großem Maßstab hergestellt werden Die Fermentierungszeit ist kürzer als beim anaeroben Bokashi Nachteil Energie von organischem Material geht verloren wenn die Temperaturen während der Fermentierung nicht kontrolliert werden Anaerobes Bokashi Vorteil Es erhält die Energie Nahrungsenergie des organischen Materials es ähnelt der Silage Nachteil Falsche Vorgehensweise führt zum Mißlingen In Japan ist das anaerobe Bokashi beliebter in Thailand dagegen wird weithin das aerobe Bokashi angewendet 5 2 Ausgangsmaterial für Bokashi ð INHALT Da EM jede Art von organischem Material verwerten kann können folgende organische Materialien verwendet werden Reiskleie Maiskleie Weizenkleie Maismehl Reishülsen Bohnenschoten Reisstroh Ölkuchen Baumwollsaatkuchen kleingeschnittene Unkräuter Sägespäne Kokosnußfasern und schalen Fruchtrückstände von Palmöl Fischmehl Knochenmehl Tierdung Küchenabfälle Wassergewächse Krabbenschalen u ä Reiskleie ist jedoch als wesentlicher Bestandteil von Bokashi empfehlenswert da sie ausgezeichnete Nährstoffe für Mikroorganismen enthält Es ist wunschenswert organisches Material mit niedrigem und hohem C N Verhältnis zu kombinieren um eine mikrobielle Vielfalt zu erzielen Wünschenswert ist auch die Zugabe von verkohltem Holz Reisschoten Zeolith Bentonite Tonmineralien Kelp Gras und Holzasche Diese porösen Stoffe verbessern die physikalischen Bodenverhältnisse und die Haltefähigkeit für Nährstoffe Ebenso dienen sie als Anlegeplätze für die effektiven Mikroorganismen 5 3 Herstellung von Bokashi ð INHALT Es gibt viele Arten von Bokashi abhängig vom verwendeten organischen Material Die Herstellung von typischem Bokashi geschieht folgendermaßen Materialien in Japan 100 Ltr Reiskleie 25 Ltr Ölkuchen 25 Ltr Fischmehl 150 ccm EM 1 150 ccm Melasse und 15 Ltr Wasser In Thailand nimmt man Reiskleie Reisschoten und Hühnermist Wenn keine Melasse vorhanden ist kann jede Art von Zucker verwendet werden z B roher Rohrzucker Fruchtsaft jeder Art und Abwässer der Alkoholindustrie Die Wassermenge ist ein Richtmaß Sie richtet sich nach der Feuchtigkeit des Ansatzmaterials Die ideale Menge feuchtet das Material an ohne abzulaufen Herstellung der anaeroben Art Mische Reiskleie Ölkuchen und Fischmehl sehr gut durch Löse Melasse in Wasser im Verhältnis 1 100 In warmem Wasser löst sie sich leicht Füge EM zur vorbereiteten Melasselösung Gieße die EM Mischung auf das organische Material und mische es gut durch Gieß dabei die EM Lösung langsam und prüfe die Feuchtigkeit Es sollte kein überflüssiges Wasser ablaufen Der Feuchtigkeitsgehalt sollte 30 40 betragen Man kann es durch Ausdrücken einer Handvoll prüfen Ausgedrückt sollte ein Klumpen bleiben ohne zu krümeln sollte jedoch leicht krümeln wenn man ihn berührt Schütte die Mischung in einen Sack der keinen Luftzutritt erlaubt z B Papier oder Polyaethylensack und lege ihn in einen zweiten Polyaethylensack schwarzes Vinyl um Luftzutritt zu verhindern Verschließe den Sack ganz dicht um die anaeroben Bedingungen sicherzustellen Lege ihn nicht in direktes Sonnenlicht Die Fermentierungsperiode In der gemäßigten Zone Im Sommer mindestens 3 4 Tage im Winter mindestens 7 8 Tage Lagere den Sack im Winter an einem warmen Platz um die Fermentierung zu beschleunigen In den Tropen mindestens 3 4 Tage Bokashi ist fertig wenn es süß vergoren riecht Wenn es sauer und faulig riecht ist der Prozeß mißlungen Anaerobes Bokashi sollte bald nach der Herstellung verwendet werden Wenn eine Aufbewahrung notwendig ist sollte es auf Zementboden ausgebreitet werden im Schatten gut getrocknet und in einen Plastiksack gefüllt werden Bei Aufbewahrung vor Nagetieren und anderen Schädlingen sichern Herstellung der aeroben Art 1 4 siehe anaerobe Art Breite die Mischung auf Zementboden aus und bedecke sie mit einem luftdurchlässigen Sack einer Strohmatte o ä Sie sollte nicht dem Regen ausgesetzt sein Unter aeroben Bedingungen vergärt Bokashi schnell Die Temperatur steigt und sollte im Idealfall bei 35 45 Grad C gehalten werden Prüfe die Temperatur regelmäßig mit einem normalen Thermometer Wenn die Temperatur über 50 Grad C steigt muß die Masse zum Lüften durchgemischt werden Die Fermentierungszeiten In der gemäßigten Zone Im Sommer mindestens 3 4 Tage im Winter mindestens 7 8 Tage In den Tropen mindestens 2 4 Tage Bokashi ist zum Gebrauch fertig wenn es süß vergoren riecht und sich auf der Oberfläche weißer Schimmel bildet Wenn es sauer und faulig riecht ist der Prozeß mißlungen Bokashi wird am besten sofort nach der Herstellung verbraucht Wenn eine Aufbewahrung nötig ist breitet man es auf Zementboden aus läßt es gut trocknen und füllt es in einen Plastiksack Bei Aufbewahrung vor Nagetieren und anderen Schädlingen sichern Die Wirksamkeit von Bokashi das bei Temperaturen über 50 Grad C hergestellt wurde ist um 50 niedriger als das bei darunterliegenden Temperaturen hergestellte Dies ist auf den Verlust von Wärmeenergie zurückzuführen Stelle Bokashi mehrmals her Der Schlüssel zur Herstellung von gutem Bokashi sind richtige Feuchtigkeit und richtige Temperatur Der Besuch von EM Technologie Workshops ist empfehlenswert 5 4 Verwendung von Bokashi ð INHALT Gewöhnlich verwendet man 200 gr Bokashi pro qm wenn genügend organisches Material vorhanden ist Wenn der Boden mager oder wenig belebt ist kann auch mehr aufgebracht werden jedoch maximal ein Kilo pro qm 6 0 EM 5 IN JAPAN ALS SUTOCHU BEKANNT ð INHALT EM 5 ist ein nicht chemisches Insekten Vertreibungsmittel und nicht giftig Es wird angewandt um Krankheits und Schädlingsprobleme im Anbau auszuschalten Normalerweise wird es auf die Pflanzen gesprüht in einer Verdünnung mit Wasser von 1 500 bis 1 1000 Durch seine Anwendung wird eine Art Barriere geschaffen um die Insekten zu vertreiben EM 5 hält außerdem Insekten Populationen in Schach Wird EM 5 von Insekten zu ihrem Futtervorrat verbracht kann der Vorrat mit EM 5 verseucht werden Durch den dann stattfinden Gärungsvorgang wird das Futter unbrauchbar wodurch sich die Schädlings Populationen vermindern Für die Herstellung von EM 5 können die Bestandteile variieren Weiter unten folgt eine Standardzusammenstellung Um jedoch wirksames EM 5 gegen widerstandsfähigere Schädlinge herzustellen muß mehr organisches Material zugefügt werden und zwar solches mit einem hohen Gehalt an Antioxydantien wie z B Knoblauch scharfer Pfeffer Aloe Neem Blätter Baumschnitt von Obstbäumen und Gras dem ein medizinischer Wert beigemessen wird Diese Materialien sollten kleingeschnitten oder im Mixer zerkleinert werden Sie können in beliebiger Zusammensetzung verwendet werden 6 1 Herstellung von EM 5 ð INHALT Standardzusammenstellung 1 Wasser 600 ccm 2 Melasse 100 ccm 3 Essig 100 ccm 4 destilierter Spiritus 30 50 100 ccm 5 EM1 100 ccm Quellwasser ist vorzuziehen da leitungswasser chloriert ist Natürlicher Essig ist besser als künstlicher Es kann auch Whisky oder Äthylalkohol genommen werden Man verwende ein großes Gefäß zum Mischen der Bestandteile Für die Aufbewahrung von EM 5 werden Plastikbehälter benötigt außerdem ein Trichter um EM 5 in die Behälter zu füllen Herstellung Mische die Melasse mit Wasser vergewissere dich daß sie vollständig aufgelöst ist Zur schnelleren Auflösung kann man warmes Wasser verwenden Füge Essig und desülierten Alkohol hinzu danach EM 1 Gieße die Mischung in ein Plastikgefäß das dicht verschließbar ist Es sollte kein Gefäß aus Glas verwendet werden Lasse die überflüssige Luft aus dem Gefäß entweichen um anaerobe Bedingungen zu erhalten Lagere das Gefäß an einem warmen Platz 20 35 Grad C jedoch nicht direkt in der Sonne Wenn das Gefäß sich durch die Gärgase ausbeult öffne etwas den Deckel um die Gase entweichen zu lassen und schließe ihn dann wieder dicht EM 5 ist zum Gebrauch fertig wenn kein Gas mehr entsteht Es sollte süß riechen Ester Alkohol Aufbewahrung EM 5 sollte an einem dunklen kühlen Ort bei gleichbleibender Temperatur gelagert werden jedoch nicht im Kühlschrank oder direkt in der Sonne EM 5 soll innerhalb von 3 Monaten nach der Herstellung verbraucht werden 6 2 Anwendung von EM 5 ð INHALT Sprühe EM 5 auf die Pflanzen in einer Verdünnung mit Wasser von 1 500 bis 1 1000 Beginne mit dem Sprühen nach der Keimung vor dem Auftreten von Schädlingen und Krankheiten Sprühe am Morgen oder nach starkem Regen Verwende EM 5 regelmäßig Da EM 5 kein Pestizid kein Antikeim oder schädliches chemisches Mittel ist unterscheidet sich seine Anwendung von der anderer in der Landwirtschaft gebräuchlicher Chemikalien Diese werden zu schneller und gewaltsamer Prohlemlösung gebraucht in festgelegten Zeitabständen EM 5 dagegen sollte vom Beginn der Pflanzung an verwendet werden also bevor irgend eine Krankheit oder Schädlinge auftreten Wird dies versäumt und Krankheiten oder Schädlinge treten in Erscheinung dann sollte EM 5 täglich gesprüht werden bis alles in Ordnung ist Normalerweise geschieht die Anwendung 1 2mal wöchentlich durch direktes Sprühen auf die Pflanzen Das direkte Sprühen auf die Schädlinge reduziert diese und führt letztendlich zu ihrem völligen Verschwinden Gründliches Sprühen bringt gute Resultate Kontinuierliches und regelmäßiges Sprühen garantiert daß schädliche Insekten die sich verzogen haben oder neu hinzugekommen sind durch EM 5 verschwinden EM 5 braucht etwas Zeit Deshalb bringt regelmäßige Anwendung die besten Resultate Die Anwendung chemischer Mittel bringt zwar schnelle Ergebnisse schädigt aber Pflanzen und Boden Ihre Langzeitwirkungen können katastrophal sein nicht nur für die Umwelt sondern auch für die wirtschaftliche Situation des Bauern und seine Gesundheit EM 5 dagegen verursacht keine derartige Schädigung selbst nicht bei außergewöhnlich intensiver Anwendung Im Gegenteil durch EM 5 wird die Pflanze durch die Aufnahme von EM gekräftigt worauf sich eine Antioxydantien Steigerung ergibt d h die Fähigkeit Krankheiten zu überwinden Schädlingsbefall zu überstehen und jede andere Schwächung wettzumachen Wenn auch EM 5 Zeit braucht um optimale Bedingungen zu schaffen abhängig von Boden und Pflanzenart so kommt es der Umwelt dem Boden den Pflanzen und der wirtschaftlichen Lage des Bauern sehr zugute Die Besserung der wirtschaftlichen Lage rührt daher daß EM 5 leicht und billig hergestellt werden kann und im Laufe der Zeit immer weniger EM 5 gebraucht wird wenn sich die Bodenbedingungen verbessern Das garantiert gesundes und kräftiges Wachstum der Pflanzen die sich jetzt selbst vor Krankheiten und Schädlingen schützen können Es ist übrigens empfehlenswert die Ernterückstände dem Boden wieder zuzuführen schon als Vorbehandlung für die nächste Erntesaison außerdem wäre die Anwendung von EM 5 hilfreich für die Unterdrückung von Krankheiten und Schädlingen ebenfalls im Blick auf die nächste Ernte EM 5 enthält EM 1 Deshalb trägt es in günstiger Weise zu einem höhreren Ernteertrag mit besserer Qualität bei So werden die Kosten für Dünger niedriger und es fallen keine Kosten für Chemikalien an 7 0 EM FERMENTIERTER PFLANZENEXTRAKT EM F P E ð INHALT EM F P E wird aus frischem Unkraut und EM 1 hergestellt Er beinhaltet organische Säuren bioaktive Stoffe Mineralien und andere nützliche Substanzen aus dem Unkraut Die Herstellungskosten sind sehr niedrig denn Unkraut kostet nichts 7 1 Herstellung ð INHALT Standardzusammensetzung für ein 20 Liter Gefäß 1 Kleingeschnittenes Unkraut 14 Ltr 2 Wasser 14 Ltr 3 Melasse 420 ccm 3 der Wassermenge 4 EM 1 420 ccm 3 der Wassermenge Verwende Unkraut das sehr langiebig ist wie Beifuß Klee und Gras die von medizinischem Wert sind Baumschnitt und junge Schößlinge können mit eingebracht werden Empfehlenswert sind viele unterschiedliche Unkräuter um mehr bioaktive Substanzen und größere Mikrobenvielfalt zu bekommen Die Unkräuter sollten morgens geschnitten werden Regenwasser ist chloriertem Leitungswasser vorzuziehen Auch der Zusatz von einer kleinen Menge Meerwasser 0 1 ist gut als Mineralzusatz Weiter benötigte Gegenstände 1 großer Plastikeimer oder eine Plastiktonne Gewicht für das Pressen des zerkleinerten Unkrauts ein schwarzer Plastiksack ein Holzdeckel und ein Gewicht Stein Herstellung Schneide das Unkraut und zerkleinere es gut 2 5 cm Drücke das Unkraut in den Eimer Vermische EM 1 und die Melasse mit der erforderlichen Menge Wasser und gieße die Lösung in den Eimer Bedecke den Eimer mit dem schwarzen Plastiksack Lege den Deckel auf den Sack und das Gewicht auf den Deckel Stelle den Eimer an einen warmen Ort 20 35 Grad C jedoch nicht ins dir kte Sonnenlicht Die Gärung und Gasbildung geschieht nach 2 5 Tagen abhängig von der Temperatur Rühre das Unkraut regelmäßig um damit die Gase entweichen können EM F P E ist gebrauchsfertig wenn der pH Wert der Lösung unter

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  • Homepage Agriton
    roll and application of EM Effective Microorganisms The foundation EM R D The Netherlands has the task to coordinate scientific and practical research The foundation EM R D The Netherlands has been founded on the tenth of July 1997 and has the next aims Exchange of knowledge regarding the effectivity of mircoorganisms Research in the field of agriculture environment and the effectivity of microorganisms Futhermore all other activities related to

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  • BENEFICIAL AND EFFECTIVE MICROORGANISMS
    to develop crop cultivars with improved genetic capabilities i e greater yield potential disease resistance and nutritional quality and with a higher level of environmental competitiveness particularly under stress conditions i e low rainfall high temperatures nutrient deficiencies and agressive weed growth To enhance the concept of controlling and utilizing beneficial microorganisms for crop production and protection one must harmoniously integrate the essential components for plant growth and yield including light intensity photoperiodicity and quality carbon dioxide water nutrients organic inorganic soil type and the soil microflora Because of these vital interrelationships it is possible to envision a new technology and a more energy efficient system of biological production Low agricultural production efficiency is closely related to a poor coordination of energy conversion which in turn is influenced by crop physiological factors the environment and other biological factors including soil microorganisms The soil and rhizosphere microflora can accelerate the growth of plants and enhance their resistance to disease and harmful insects by producing bioactive substances These microorganisms maintain the growth environment of plants and may have secondary effects on crop quality A wide range of results are possible depending on their predominance and activities at any one time Nevertheless there is a growing consensus that it is possible to attain maximum economic crop yields of high quality at higher net returns without the application of chemical fertilizers and pesticides Until recently this was not thought to be a very likely possibility using conventional agricultural methods However it is important to recognize that the best soil and crop management practices to achieve a more sustainable agriculture will also enhance the growth numbers and activities of beneficial soil microorganisms that in turn can improve the growth yield and quality of crops National Academy of Sciences 1989 Hornick 1992 Parr et al 1992 CONTROLLING THE SOIL MICROFLORA PRINCIPLES AND STRATEGIES Principles of Natural Ecosystems and the Application of Beneficial and Effective Microorganisms ð Contents The misuse and excessive use of chemical fertilizers and pesticides have often adversely affected the environment and created many a food safety and quality and b human and animal health problems Consequently there has been a growing interest in nature farming and organic agriculture by consumers and environmentalists as possible alternatives to chemical based conventional agriculture Agricultural systems which conform to the principles of natural ecosystems are now receiving a great deal of attention in both developed and developing countries A number of books and journals have recently been published which deal with many aspects of natural farming systems New concepts such as alternative agriculture sustainable agriculture soil quality integrated pest management integrated nutrient management and even beneficial microorganisms are being explored by the agricultural research establishment National Academy of Sciences 1989 Reganold et al 1990 Parr et al 1992 Although these concepts and associated methodologies hold considerable promise they also have limitations For example the main limitation in using microbial inoculants is the problem of reproducibility and lack of consistent results Unfortunately certain microbial cultures have been promoted by their suppliers as being effective for controlling a wide range of soil borne plant diseases when in fact they were effective only on specific pathogens under very specific conditions Some suppliers have suggested that their particular microbial inoculant is akin to a pesticide that would suppress the general soil microbial population while increasing the population of a specific beneficial microorganism Nevertheless most of the claims for these single culture microbial inoculants are greatly exaggerated and have not proven to be effective under field conditions One might speculate that if all of the microbial cultures and inoculants that are available as marketed products were used some degree of success might be achieved because of the increased diversity of the soil microflora and stability that is associated with mixed cultures While this of course is a hypothetical example the fact remains that there is a greater likelihood of controlling the soil microflora by introducing mixed compatible cultures rather than single pure cultures Higa 1991 Even so the use of mixed cultures in this approach has been criticized because it is difficult to demonstrate conclusively which microorganisms are responsible for the observed effects how the introduced microorganisms interact with the indigenous species and how these new associations affect the soil plant environment Thus the use of mixed cultures of beneficial microorganisms as soil inoculants to enhance the growth health yield and quality of crops has not gained widespread acceptance by the agricultural research establishment because conclusive scientific proof is often lacking The use of mixed cultures of beneficial microorganisms as soil inoculants is based on the principles of natural ecosystems which are sustained by their constituents that is by the quality and quantity of their inhabitants and specific ecological parameters i e the greater the diversity and number of the inhabitants the higher the order of their interaction and the more stable the ecosystem The mixed culture approach is simply an effort to apply these principles to natural systems such as agricultural soils and to shift the microbiological equilibrium in favor of increased plant growth production and protection Higa 1991 1994 Parr et al 1994 It is important to recognize that soils can vary tremendously as to their types and numbers of microorganisms These can be both beneficial and harmful to plants and often the predominance of either one depends on the cultural and management practices that are applied It should also be emphasized that most fertile and productive soils have a high content of organic matter and generally have large populations of highly diverse microorganisms i e both species and genetic diversity Such soils will also usually have a wide ratio of beneficial to harmful microorganisms Higa and Wididana 1991b Controlling the Soil Microflora for Optimum Crop Production and Protection ð Contents The idea of controlling and manipulating the soil microflora through the use of inoculants organic amendments and cultural and management practices to create a more favorable soil microbiological environment for optimum crop production and protection is not new For almost a century microbiologists have known that organic wastes and residues including animal manures crop residues green manures municipal wastes both raw and composted contain their own indigenous populations of microorganisms often with broad physiological capabilities It is also known that when such organic wastes and residues are applied to soils many of these introduced microorganisms can function as biocontrol agents by controlling or suppressing soil borne plant pathogens through their competitive and antagonistic activities While this has been the theoretical basis for controlling the soil microflora in actual practice the results have been unpredictable and inconsistent and the role of specific microorganisms has not been well defined For many years microbiologists have tried to culture beneficial microorganisms for use as soil inoculants to overcome the harmful effects of phytopathogenic organisms including bacteria fungi and nematodes Such attempts have usually involved single applications of pure cultures of microorganisms which have been largely unsuccessful for several reasons First it is necessary to thoroughly understand the individual growth and survival characteristics of each particular beneficial microorganism including their nutritional and environmental requirements Second we must understand their ecological relationships and interactions with other microorganisms including their ability to coexist in mixed cultures and after application to soils Higa 1991 1994 There are other problems and constraints that have been major obstacles to controlling the microflora of agricultural soils First and foremost is the large number of types of microorganisms that are present at any one time their wide range of physiological capabilities and the dramatic fluctuations in their populations that can result from manâ s cultural and management practices applied to a particular farming system The diversity of the total soil microflora depends on the nature of the soil environment and those factors which affect the growth and activity of each individual organism including temperature light aeration nutrients organic matter pH and water While there are many microorganisms that respond positively to these factors or a combination thereof there are many that do not Microbiologists have actually studied relatively few of the microorganisms that exist in most agricultural soil mainly because we don t know how to culture them i e we know very little about their growth nutritional and ecological requirements The diversity and population factors associated with the soil microflora have discouraged scientists from conducting research to develop control strategies Many believe that even when beneficial microorganisms are cultured and inoculated into soils their number is relatively small compared with the indigenous soil inhabitants and they would likely be rapidly overwhelmed by the established soil microflora Consequently many would argue that even if the application of beneficial microorganisms is successful under limited conditions e g in the laboratory it would be virtually impossible to achieve the same success under actual field conditions Such thinking still exists today and serves as a principle constraint to the concept of controlling the soil microflora Higa 1994 It is noteworthy that most of the microorganisms encountered in any particular soil are harmless to plants with only a relatively few that function as plant pathogens or potential pathogens Harmful microorganisms become dominant if conditions develop that are favorable to their growth activity and reproduction Under such conditions soil borne pathogens e g fungal pathogens can rapidly increase their populations with devastating effects on the crop If these conditions change the pathogen population declines just as rapidly to its original state Conventional farming systems that tend toward the consecutive planting of the same crop i e monoculture necessitate the heavy use of chemical fertilizers and pesticides This in turn generally increases the probability that harmful disease producing plant pathogenic microorganisms will become more dominant in agricultural soils Higa 1991 1994 Parr and Hornick 1994 Chemical based conventional farming methods are not unlike symptomatic therapy Examples of this are applying fertilizers when crops show symptoms of nutrient deficiencies and applying pesticides whenever crops are attacked by insects and diseases In efforts to control the soil microflora some scientists feel that the introduction of beneficial microorganisms should follow a symptomatic approach However we do not agree The actual soil conditions that prevail at any point in time may be most unfavorable to the growth and establishment of laboratory cultured beneficial microorganisms To facilitate their establishment it may require that the farmer make certain changes in his cultural and management practices to induce conditions that will a allow the growth and survival of the inoculated microorganisms and b suppress the growth and activity of the indigenous plant pathogenic microorganisms Higa 1994 Parr et al 1994 An example of the importance of controlling the soil microflora and how certain cultural and management practices can facilitate such control is useful here Vegetable cultivars are often selected on their ability to grow and produce over a wide range of temperatures Under cool temperate conditions there are generally few pest and disease problems However with the onset of hot weather there is a concomitant increase in the incidence of diseases and insects making it rather difficult to obtain acceptable yields without applying pesticides With higher temperatures the total soil microbial population increases as does certain plant pathogens such as Fusarium which is one of the main putrefactive fungal pathogens in soil The incidence and destructive activity of this pathogen can be greatly minimized by adopting reduced tillage methods and by shading techniques to keep the soil cool during hot weather Another approach is to inoculate the soil with beneficial antagonistic antibiotic producing microorganisms such as actinomycetes and certain fungi Higa and Wididana 1991a 1991b Application of Beneficial and Effective Microorganisms A New Dimension ð Contents Many microbiologists believe that the total number of soil microorganisms can be increased by applying organic amendments to the soil This is generally true because most soil microorganisms are heterotrophic i e they require complex organic molecules of carbon and nitrogen for metabolism and biosynthesis Whether the regular addition of organic wastes and residues will greatly increase the number of beneficial soil microorganisms in a short period of time is questionable However we do know that heavy applications of organic materials such as seaweed fish meal and chitin from crushed crab shells not only helps to balance the micronutrient content of a soil but also increases the population of beneficial antibiotic producing actinomycetes This changes the soil to a disease suppressive condition within a relatively short period The probability that a particular beneficial microorganism will become predominant even with organic farming or nature farming methods will depend on the ecosystem and environmental conditions It can take several hundred years for various species of higher and lower plants to interact and develop into a definable and stable ecosystem Even if the population of a specific microorganism is increased through cultural and management practices whether it will be beneficial to plants is another question Thus the likelihood of a beneficial plant associated microorganism becoming predominant under conservation based farming systems is virtually impossible to predict Moreover it is very unlikely that the population of useful anaerobic microorganisms which usually comprise only a small part of the soil microflora would increase significantly even under natural farming conditions This information then emphasizes the need to develop methods for isolating and selecting different microorganisms for their beneficial effects on soils and plants The ultimate goal is to select microorganisms that are physiologically and ecologically compatible with each other and that can be introduced as mixed cultures into soil where their beneficial effects can be realized Higa 1991 1994 1995 Application of Beneficial and Effective Microorganisms Fundamental Considerations ð Contents Microorganisms are utilized in agriculture for various purposes as important components of organic amendments and composts as legume inoculants for biological nitrogen fixation as a means of suppressing insects and plant diseases to Improve crop quality and yields and for reduction of labor All of these are closely related to each other An important consideration in the application of beneficial microorganisms to soils is the enhancement of their synergistic effects This is difficult to accomplish if these microorganisms are applied to achieve symptomatic therapy as in the case of chemical fertilizers and pesticides Higa 1991 1994 If cultures of beneficial microorganisms are to be effective after inoculation into soil it is important that their initial populations be at a certain critical threshold level This helps to ensure that the amount of bioactive substances produced by them will be sufficient to achieve the desired positive effects on crop production and or crop protection If these conditions are not met the introduced microorganisms no matter how useful they are will have little if any effect At present there are no chemical tests that can predict the probability of a particular soil inoculated microorganism to achieve a desired result The most reliable approach is to inoculate the beneficial microorganism into soil as part of a mixed culture and at a sufficiently high inoculum density to maximize the probability of its adaptation to environmental and ecological conditions Higa and Wididana 1991b Parr et al 1994 The application of beneficial microorganisms to soil can help to define the structure and establishment of natural ecosystems The greater the diversity of the cultivated plants that are grown and the more chemically complex the biomass the greater the diversity of the soil microflora as to their types numbers and activities The application of a wide range of different organic amendments to soils can also help to ensure a greater microbial diversity For example combinations of various crop residues animal manures green manures and municipal wastes applied periodically to soil will provide a higher level of microbial diversity than when only one of these materials is applied The reason for this is that each of these organic materials has its own unique indigenous microflora which can greatly affect the resident soil microflora after they are applied at least for a limited period CLASSIFICATION OF SOILS BASED ON THEIR MICROBIOLOGICAL PROPERTIES ð Contents Most soils are classified on the basis of their chemical and physical properties little has been done to classify soils according to their physicochemical and microbiological properties The reason for this is that a soil s chemical and physical properties are more readily defined and measured than their microbiological properties Improved soil quality is usually characterized by increased infiltration aeration aggregation and organic matter content and by decreased bulk density compaction erosion and crusting While these are important indicators of potential soil productivity we must give more attention to soil biological properties because of their important relationship though poorly understood to crop production plant and animal health environmental quality and food safety and quality Research is needed to identify and quantify reliable and predictable biological ecological indicators of soil quality Possible indicators might include total species diversity or genetic diversity of beneficial soil microorganisms as well as insects and animals Reganold et al 1990 Parr et al 1992 The basic concept here is not to classify soils for the study of microorganisms but for farmers to be able to control the soil microflora so that biologically mediated processes can improve the growth yield and quality of crops as well as the tilth fertility and productivity of soils The ultimate objective is to reduce the need for chemical fertilizers and pesticides National Academy of Sciences 1989 1993 Functions of Microorganisms Putrefaction Fermentation and Synthesis ð Contents Soil microorganisms can be classified into decomposer and synthetic microorganisms The decomposer microorganisms are subdivided into groups that perform oxidative and fermentative decomposition The fermentative group is further divided into useful fermentation simply called fermentation and harmful fermentation called putrefaction The synthetic microorganisms can be sub divided into groups having the physiological abilities to fix atmospheric nitrogen into amino acids and or carbon dioxide into simple organic molecules through photosynthesis Figure 1 adapted from Higa is a simplified flow chart of organic matter transformations by soil microorganisms that can lead to the development of disease inducing disease suppressive zymogenic or synthetic soils Fermentation is an anaerobic process by which facultative microorganisms e g yeasts transform complex

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  • EM APPLICATION MANUAL FOR APNAN COUNTRIES
    more than 3 4 days In winter more than 7 8 days In winter put the container in a warm location to hasten fermentation In the tropics more than 3 4 days The Bokashi is ready for use when it gives a sweet fermented smell If it produces a sour and rotten smell it is a failure Anaerobic Bokashi should be used soon after preparation If storage is required spread it on a concrete floor dry well in the shade and then put into vinyl bag Please prevent rodent or other pest attacks Aerobic type Mix rice bran oil cake and fish meal well Dissolve molasses in the water 1 100 It is easily dissolved in warm water Add EM into the above prepared molasses solution Pour the EM mixture onto the organic matter and mix well Please pour the EM dilution gradually and mix well while checking the moisture content There should be no drainage of excess water The moisture content should be about 30 40 You can check it by squeezing a handful Once squeezed it should remain as a single unit without crumbling However on touching it should crumble easily Put the mixture made above on a concrete floor and cover with gunny bag straw mat or similar material Avoid exposure of this material to rain Under aerobic conditions bokashi ferments rapidly Thus the temperature increases Ideally the temperature should be kept around 35 45 C Thus please check temperature regularly using a normal thermometer If the temperature rises beyond 50 C mix the Bokashi well to aerate it The fermenting period is In the temperate zone In summer more than 3 4 days In winter more than 7 8 days In the tropics more than 2 4 days It is ready for use when it gives a sweet fermented smell and white mold is observed If it has a sour and rotten smell it is failure This Bokashi is best used soon after preparation If storage is required spread it on a concrete floor dry well in the shade and then put into vinyl bag Please prevent rodent or other pest attacks The efficacy of Bokashi made at temperatures above 50 C is 50 lower than that made at a lower temperature This is due to the loss of heat energy at high temperatures Please practice preparing bokashi several times The key of preparing good bokashi is to know suitable moisture content and temperature of bokashi through practice It is recommended that you join the EM technology workshop to learn the process 5 4 Using Bokashi ð Contents In general apply Bokashi 200g per 1 square meter on the top soil when enough organic matters has been applied You can apply more maximum 1 kg per 1 square meter when soil is poor or has little organic matter 6 0 EM5 Also known in Japan as Sutochu ð Contents EM5 is a non chemical insect repellent and is non toxic EM5 is used to prevent disease and pest problems in crop plants It is usually sprayed onto plants at a dilution of 1 500 1 1000 in water It is mainly used to repel insects by creating a sort of barrier EM5 could also control insect populations EM5 carried by insects to places of food storage could contaminate the stored food The process of fermentation that takes place in the food due to EM5 makes it non edible to insects thereby diminishing populations In making EM5 ingredients may vary A standard set of ingredients is listed below However to make effective EM5 for more persistent pests more organic materials should be added organic materials that has a high quantum of antioxidants such as garlic hot peppers aloe neem leaf pruned green fruits and grass which are considered to be of medicinal value When using such materials they should be chopped or mashed in a mixer Some or all of the materials may be used in making EM5 6 1 Making EM5 ð Contents The following is a standard set of ingredients for making EM5 lngredients Standard 1 Water 1 600 cc 2 Molasses 100 cc 3 Vinegar 2 100 cc 4 Distilled spirit 30 50 3 100 cc 5 EM1 100 cc 1 Well water preferred since tap water is chlorinated 2 Natural vinegar is better than artificial acids 3 Whiskey or Ethyl alcohol could be used Items needed in making of EM5 A large pot may be used to initially blend all of the ingredients Plastic containers are required to store the EM5 along with a funnel to pour the EM into the containers Preparation Blend the molasses with water make certain that it has been completely dissolved You may use warm water for quick dilution of molasses Add vinegar and distilled spirit followed by EM1 Pour the mixed solution into a plastic container which can be shut tightly A glass container should not be used Remove excess air in container to maintain anaerobic conditions Store the bottle in a warm place 20 35 C away from direct sunlight When container is expanded by the fermented gas loosen the cap of the container to release gas Shut it tightly again The EM5 is ready for use when the production of gas has subsided The EM5 should have a sweet smell Ester alcohol Storage EM5 should be stored in a dark cool place which has a uniform temperature Do not store in the refrigerator or in direct sunlight EM5 should be used within three months after preparation 6 2 Using EM5 ð Contents Spray EM5 diluted in water 1 500 1 1000 to wet the crop Start spraying after germination before pests and diseases appear Spray in the morning or after heavy rains Apply EM5 regularly Since EM5 is not a pesticide germicide or a harmful chemical the application method is different from other agrochemicals Chemicals are used to solve a problem forcefully and quickly and are applied at specific intervals EM5 on the other hand should be applied from the time of planting before the development of any disease or pests If this is not done and diseases or pests appear EM5 should be sprayed daily until the problem disappears Application can be done once twice a week with a direct spray onto the plants Direct spraying on harmful insects should reduce populations leading to eventual disappearance A thorough spraying to the plant ensures good results Continuous or regular sprayings ensure that harmful insects which may have escaped or are recent additions will be affected by the EM5 EM5 works over time Thus regular applications brings out the best results Although chemical applications may give rapid results it may be harmful to plants and soil The long term effects may be disastrous not only to the environment but also to the farmer s economic condition and health EM5 has no adverse effect even with excessive applications In contrast EM5 may enhance the plant s strength through the absorption of EM and therefore increase the level of antioxidation that is the ability to suppress disease pest infestation and overcome any debilitating factors Although EM5 may take time to create the best condition depending on soil and type of crops grown it will benefit the environment the soil the plant cultivated and the economic status of the farmer The upliftment of the economic status occurs as EM5 can be made easily and cheaply Over the long term less EM5 costs for the material to make EM5 is needed since the soil conditions change This ensures a healthy and strong crop to protect itself from disease and pests The post harvest crop residues incorporated back to soil as a pre treatment before the next season is recommended and additionally the use of EM5 would help in the suppression of diseases and pests that would be recycled back into the next crop EM5 contains EM l therefore it contributes to the beneficial effects that EM 1 increasing yield and quality of the crop Thus less expense is incurred on fertilizers and no cost would be expended on agricultural chemicals 7 0 EM FERMENTED PLANT EXTRACT EM F P E ð Contents EM fermented plant extract is prepared by using fresh weeds and EM1 EM F P E includes organic acids bioactive substances minerals and other useful substances from weeds The production cost of EM F P E is very low because of the use of weeds 7 1 Preparation of EM Fermented Plant Extract ð Contents The following is a standard set of ingredients for making EM F P E Ingredients for 20 litres bucket or drum 1 Chopped fresh weeds 1 14 litres 2 Water 2 14 litres 3 Molasses 3 420 cc 4 EM1 4 420 cc 1 Use weeds which have strong life such as mugwort artemisia clover and grass which are considered to be of medicinal value Pruned green fruits and young shoots could be incorporated The use of various types of weeds is recommended in order to increase bio active substances and microbial diversity The weeds should be cut in the morning 2 Well water is preferred since tap water is chlorinated Adding a little amount of seawater 0 1 is useful to supply minerals to crops 3 3 of water 4 3 of water Items needed in making of EM F P E Large plastic bucket or drum weight to press chopped weed black vinyl bag and wooden lid Preparation Cut weeds and chop well 2 5cm Put chopped weeds into bucket Mix EM1 and molasses into water and pour the solution into bucket Cover the top of bucket with black vinyl bag Put lid on the vinyl and then put weight on the lid At the time take care not to leave air in the bucket Store the bucket in a warm place 20 â 35 C away from direct sunlight Fermentation begins and gas is generated within 25 days depending on temperature Stir the weeds in the bucket regularly to release the gas The EM F P E is ready for use when pH of the solution is below 3 5 Put EM F P E into plastic bottle after removing the weeds by filtration use gauze or cloth Storage EM F P E should be stored in a dark cool place which has a uniform temperature Do not store in the refrigerator or in direct sunlight EM F P E should be used within one month after preparation 7 2 Using EM F P E ð Contents Watering into the soil 1 1000 by watering cans sprinkler or irrigation system Spray EM F P E diluted solution 1 500 1 1000 to wet the crop Start spraying after germination before pests and diseases appear Spray in the morning or after heavy rains Apply EM F P E regularly The combination of EM F P E and EM5 is more effective 8 0 EM1 IN CROP PRODUCTION ð Contents 8 1 RICE ð Contents Autumn treatment in temperate zones After harvest in the tropics After harvest add all crop residues rice straw and rice husk to the field and apply 30 150kg 10a of Bokashi and 500 5000L 10a of EM diluted solution 1 1000 1 10L l0a of EM stock solution Raising of seedling To hasten germination and prevent diseases soak rice seeds into EM diluted solution 1 1000 until seeds are enlarged It is preferable to change the solution daily During raising of seedling apply EM with water 1 1000 total 4 5 times To prevent pest and disease spray EM5 1 500 to seedlings several times Spring treatment for temperate zones At plowing apply 30 150kg ba of Bokashi and 50 5000L 10a of EM diluted solution 1 1000 1 10 L 10a of EM stock solution Before and after planting rice seedling At puddling apply 1 10L 10a of EM High concentration 1 50 1 100 can be acceptable because the rice field is flooded 10 15 days after transplanting apply 500 1000L 10a of EM diluted solution 1 1000 1 2L 10a of EM stock solution before intercultivation and weeding Growing period While observing growth apply Bokashi 30 50 kg 10a as supplementary fertilizer Spray 500 5000L 10a of EM diluted solution 1 1000 1 10L 10a of EM stock solution every 1 or 2 month Also spray EM5 1 500 regularly A total of 3 6 applications of EM and EM5 is required up to harvest Weeding in Rice fields without herbicides 1 The principle of suppressing weeds by EM Microorganisms particularly lactic acid bacteria in EM produces organic acids such as lactic acid and other bioactive substances when applied with organic mater to the soil These organic acids and bioactive substances break the dormancy of seeds They also act on perennial weeds like a rotary cultivator and obstructs callus formation which results in fermented decomposition of the tubers and roots By this action weeds are sprouted by force after tilling in autumn or rough puddling These weeds just sprouted can be suppressed at the final puddling in order to cut down the number of weeding after planting Lactic acid bacteria begins activity at a ground temperature above 5 C The higher the ground temperature the more vigorous the action Weeds start sprouting at 10 â 15 C Their action becomes more vigorous with raised temperatures A temperature greater than 18 C is required to hasten germination Therefore conditions are controlled to ensure that lactic acid bacteria works until the temperature rises 2 EM treatment in autumn Spray 1 10L 10a of EM stock solution after harvest This treatment should be carried out as soon as possible after harvesting rice plants in order to have a higher ground temperature over 18 C for a longer time Weeds which sprout in the year can not survive the coming winter and they die For a rice field that could be flooded in winter a state of flooding gives a greater effect 3 EM treatment in spring Spray 1 1 0L 10a of EM stock solution with molasses at rough puddling depth of 15 20cm Let water into the field as soon as possible when the ground temperature is around 10 C and puddle roughly Keep water from leaking to increase both the ground and water temperature Then flood shallowly and keep the ground temperature 15 C for more than 20 days A longer flooded period and higher ground temperature hastens germination of weeds After confirming the emergence of main weeds do the second puddling final puddling This time puddle the outer side around 5 cm deeps to dig up both weeds just sprouted and seeds Let water into newly puddled field and wash them out To avoid pushing them out to the lower rice fields pick them up at the water outlet by using cheese cloth or some nets The sprouting condition depends on species of weeds It is important to know the characteristic of the weeds germinating in your rice field 8 2 UPLAND FIELD CROPS ð Contents Preparation of soil 1 2 months before seeding or transplanting apply 30 200kg 10a of Bokashi and EM diluted solution 1 1000 1 10L 10a of EM stock solution and plow the field In the tropics bokashi can be applied 2 3 weeks before seeding After plowing mulch field with rice straw hay or a vinyl sheet The mulching is effective to keep soil moisture i e help EM to increase arid to control weeds Raising of seedling Prepare a good soil for raising seedling with Soil Bokashi See Page 27 Soak seeds such as seed potatoes in an EM diluted solution 1 1000 for approximately 30 minutes to coat seed with EM This inoculates seed with EM After seeding water with EM 1 1000 2000 Then spray EM5 1 1000 to prevent pests and diseases 1 2 times a week For seedlings purchased pot seedlings transplant after sprinkling a EM diluted solution 1 1000 2 3 times instead of flooding Before and after transplanting seeding At 3 7 days before planting seeding apply an EM diluted solution 1 1000 1 10L 10a of EM stock solution After transplanting until roots develop apply an EM diluted solution 1 1000 1 5000 until the field is flooded The volume of EM stock solution you can use this time is not fixed Dilute it appropriately according to the volume of water required for flooding Bokashi should be applied at least 7 15 days before seeding or transplanting Too much Bokashi might cause problems Growing period Depending on the crop apply an EM diluted solution 1 1000 EM stock solution 1 10L 10a one time every 1 week for 1 month Increased applications will not cause any problem but will be more effective If it is expensive effectual measures should be recommended At the beginning of the growth period increase the number of times of application by shortening spray intervals If the growth is favorable apply at longer intervals For prevention of pests EM5 should be sprayed on the leaves regularly at 7 14 days intervals Addition of molasses or juice of Aloe 0 1 as sticker into EM5 increases effectiveness Please do not spray EM5 at a dilution less than 1 500 Apply Bokashi as additional manure while observing crop growth Do not apply too much Bokashi at a time Pay attention not to put Bokashi over the crops directly apply Bokashi around the crops Never use EM4 and 5 solutions diluted less than 1 500 Concentrated solution could cause a physiological problem or yellow spots on the leaves especially in dry seasons because of the pH of EM Together agricultural chemicals We do not recommend to use these chemicals Agricultural chemicals especially fungicides soil disinfectant reduce the effect of EM by half After applying these chemicals try to spray EM5 days later Harvest Harvest only necessary parts and return all crop residue to the soil Damaged and diseased plants

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  • Profile Prof. Higa
    nearly half the year leading the efforts of spreading EM technology throughout the world To date ninety nations including Japan are utilizing EM technology through both government projects and private businesses in various fields Published works include Use of Microorganisms in Agriculture Their Positive Effects on Environmental Safety Nobunkyo 1990 An Earth Saving Revolution An Earth Saving Revolution 2 Sunmark 1993 and 1994 EM A New Life for Kitchen Garbage Sunmark 1995 coauthor of 2000 The Genuine Century PHP Institute 1994 Microorganisms Rescue Our Civilizations Crest Co Ltd 1995 and editor of EM Environmental Revolution The Completest Data EM Encyclopedia Sogo Unicorn 1994 EM Industrial Revolution The Completest Data EM Encyclopedia Sogo Unicorn 1995 Story Comics Version of An Earth Saving Revolution Sunmark 1995 Presently Chairman of the Executive Committee for the International Spreading of Nature Farming President of the Asia Pacific Natural Agriculture Network Chief Director of the Foundation for Earth Environment Technology Adviser for the Japan Flower Association Director of the International Nature Farming Research Center Science Adviser for the Association for the Cleaning of Japan s Water Adviser for the Japan Laser Medical Treatment Society Professor Higa has had a large number of successive holdings of various

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  • soleil Après 7 jours dâ activation lâ EM A est prêt à lâ emploi et se conserve pendant une quinzaine de jours En ouvrant le conteneur il peut sâ échapper du gaz Pour lâ utilisation lâ EM A peut être dilué au maximum de 1 100 Veillez bien à ce que cette dilution soit utilis eacutee endéans les 3 jours TABLE EM A par rapport à une solution EM normale EM A SOLUTION EM Rapports 5 solution 1 1000 solution Activation 7 jours 2 24 heures Conservation et disponibilité 15 jours 3 jours Préparation Un peu compliquée Plus simple Travail Préparation moins fréquente Préparation plus fréquente Bon à savoir Lâ EM1 se conserve le mieux en endroit frais et sec avec peu de changements de température Après ouverture du flacon dâ EM1 il se forment des fois des flocons blancs de levure à la surface Ceci nâ influence aucunement ni le produit ni son utilisation Lâ EM1 répand une odeur aigre douce fermentation Ne plus utiliser quand lâ EM a une odeur vraiment mauvaise La durée de vie dâ EM1 dâ habitude est de 6 mois depuis la date de production La préparation et la conservation dâ EM se font aux mieux en des flacons ou conteneurs plastiques Non pas en verre ou métal Il est important dâ utiliser de lâ eau de bonne qualité pour les solutions EM Lâ eau de pluie de source ou filtrée valent mieux que lâ eau de conduite chlore Lâ efficacité de lâ EM diminue à cause de la présence de chlore ou autres produits chimiques A une température inférieure à 6Â C la vie bactériologique diminue elle sâ endort Les micro organismes ne sont pas morts et redeviennent actifs à une température plus élevée Influences utiles de lâ EM Favorisant la germination la

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  • EM comme désinfectant de semences
    assurent l élimination des insectes nuisibles éventuellement échappés ou qui se reproduisent L EM fonctionne à terme Il améliore la résistance de la plante par l absorption de l EM 5 Le niveau anti oxydant accroît et de ce fait la capacité de suppression des maladies et pestes L EM contribue aux effets favorables qui se manifestent en l augmentation des résultats et de la qualité de la récolte Ceci résulte en l élimination des haut frais pour engrais et désinfectants chimiques Préparation L EM doit être activé par l addition d eau et nutriment Cette solution est à préparer comme suit Eau 1000 cc 1 litre EM 100 cc 0 1 litre Mélasse 100 cc 0 1 litre Vinaigre de pommes 100 cc 0 1 litre Alcool 100 cc 0 1 litre L eau de source vaut mieux que l eau de conduite Le vinaigre naturel vaut mieux que le vinaigre synthétique On peut utiliser de l alcool ou de l alcool éthylique Tous les ingr eacutedients peuvent être mélangés en un conteneur en matière plastique Méthode La production d EM 5 Mélangez la mélasse à l eau tiède Ajoutez y le vinaigre et l alcool Versez la solution mélangée dans un conteneur en plastique opaque Pas dans les bouteilles en verre qui peut ensuite être étanchement fermé Enlevez le surplus en air de sorte à maintenir la condition anaérobie Placez le conteneur en un endroit chaud 20 â 35Â et non exposé au soleil direct Quand le conteneur plastique se met à gonfler par l excès de gaz de fermentation dévissez le bouchon pour que le gaz puisse s échapper ou utiliser un siphon à eau comme pour la fermentation du vin Contrôlez ce processus régulièrement L EM 5 est prêt à être utilisé dès que la production

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